City Guide Santiago Inside - Kultur und Sprache |
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Kultur und SpracheSpanisch (Castellano) gilt als offizielle Sprache der Republik Chile. Auch wenn die gesamte Bevölkerung Spanisch spricht, gibt es jedoch auch indigene Gemeinden, die neben dem Spanisch ihre eigene Sprache und Dialekte verwenden. Zu den Sprachen der Ureinwohner gehören „mapudungún“ (gesprochen von den Mapuches im Süden), „aymara“ (gesprochen in der nördlichen Anden-Region) und „rapanui“ (Osterinsel). Salopp kann man allerdings auch sagen, dass in diesem Land "chilenisch" gesprochen wird. Diese Art der Abwandlung der spanischen Sprache enthält viele spezielle Redewendungen und verwendet Wörter der Ureinwohner. Die Chilenen sprechen unglaublich schnell, verschlucken oftmals das „s“ am Wortende und generell klingt das Chilenisch wie „gesungen“ aufgrund einer besonderen Sprachmelodie. Für Ausländer, selbst auch für Besucher aus anderen lateinamerikanischen Staaten, stellt es sich daher als kleine Herausforderung dar, die Chilenen zu verstehen. Ethnisch gesehen ist das Land durch eine Mischung aus einem starken Einfluss von spanischen Siedlern und der indigenen Bevölkerung geprägt. In jüngster Zeit verleiht die zunehmende Präsenz von Einwanderern dem Land und der Bevölkerung eine besondere Note. Palästinenser, Syrer, Libanesen, Italiener, Franzosen, Schweizer, Basken, Deutsche, Engländer, Nordamerikaner, Jugoslawen und Kroaten zählen zu den prägendsten Nationen in der Gestaltung der chilenischen Gesellschaft und Kultur. Neuerdings beeinflussen auch Peruaner, Kolumbianer, Südkoreaner, Chinesen, Taiwanesen, Inder, Pakistaner und Afrikaner die kulturellen und gesellschaftlichen Veränderungen in Chile. Spanischschulen sind reichlich vorhanden, die neben Sprachkursen auch Seminare und kulturelle Aktivitäten veranstalten. Zur sprachlichen Vertiefung und praktischen Anwendung der spanischen Sprache bietet Chile Inside Ausländern die Chance an verschiedenen massgeschneiderten Auslandsaufenthalten teilzunehmen. Es können Praktika, Freiwilligenarbeit, Working Holidays und Farm Stays absolviert werden, um dieses wunderschöne und facettenreiche Land, die Menschen und die Sprache tiefgründiger kennenzulernen. Die chilenische Gesellschaft gilt als eher introvertiert und etwas verschlossen.Das Familienleben wird sehr gross geschrieben. Auch sagt man, dass Chile kulturell gesehen zwischen Europa und Lateinamerika liegt. Das Ordnungs- und Verantwortungsgefühl ist höher ausgeprägt als in anderen Ländern Lateinamerikas, jedoch geringer als in Europa. Trotz der eher konservativen Einstellung der chilenischen Gesellschaft gibt es eine Gleichstellung zwischen Frauen und Männern – mit einem kleinen Hang zum „Machismo“ (männliche Überlegenheit). Durch den starken Einfluss der katholischen Kirche sind sensible Themen wie Abtreibung, Sterbehilfe, Homosexualität oder gleichgeschlechtliche Ehen eher Tabus und geben Grund zu ausgiebigen Diskussionen. In Santiago gibt es zahlreiche interessante Museen, die dir die chilenische Kultur und Geschichte etwas näher bringen. Denke daran, dass am Sonntag der Eintritt in vielen Museen kostenlos ist!
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