Gibt es in Chile gefährliche Krankheiten? |
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Nein, in Chile gibt es keine gefährliche Krankheiten. Die einzige typische Krankheit in Chile ist die Höhenkrankheit. Aufgrund der Andenkette ist Chile ein sehr gebirgiges Land und es gibt Ortschaften und Sehenswürdigkeiten auf bis zu 4.500 m Höhe. Da die Sauerstoffkonzentration der Luft mit zunehmender Höhe abnimmt, hat der Körper mehr Schwierigkeiten, genügend Sauerstoff im Blut zu binden. Die ersten Symptome der Höhenkrankheit können bereits auf 2.000 m bemerkbar werden. Dazu gehören Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Schwächezustände und Übelkeit. Diese Symptome treten unterschiedlich stark auf, manche Menschen haben überhaupt keine Probleme mit der Höhe. Eine schwere Höhenerkrankung ist selten und die Soforttherapie sehr einfach: Der Patient muss unverzüglich in eine tiefer gelegene Region gebracht werden. Ein gutes Mittel zur Vorbeugung der Höhenkrankheit ist viel Wasser (ohne Kohlensäure!!) trinken. Es wird empfohlen pro 1.000 Höhenmeter mindestens 1 Liter Wasser zu trinken. Und, nicht hetzen, sondern alles sehr langsam angehen!
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